Article Gold Open Access 2020

Occupational Aspirations in the Context of Regional Occupational Structures; Berufliche Aspirationen im Kontext regionaler Berufsstrukturen

Kolner Zeitschrift fur Soziologie und Sozialpsychologie
Journal · Vol. 72 · pp. 79-104
Abstract

Young people develop their occupational plans and expectations by interacting with significant others in the social contexts in which they operate. Within given institutional opportunity structures, regional labour markets are important socio-spatial contexts that determine the development of occupational aspirations beyond the immediate environment of the family, schools or neighbourhoods. In our article, we examine the relevance of the regional occupational structure, that is, the presence of different occupations in the regional labour market for the occupational choices of non-college-bound young people in Germany. Our results are based on data from Starting Cohort 4 of the National Educational Panel Study, which we supplement with regional occupational indicators based on administrative statistics from the Federal Employment Agency. Applying conditional logistic regression models, we show that young peopleʼs occupational aspirations at the end of their schooling are oriented towards the occupations of the working population in their region: the higher the proportion of an occupation in the regional occupational structure, the more likely it is that young people aspire to this occupation. This relationship is not moderated by the occupational prestige or gender composition of the occupation. As our contribution highlights, occupational choices—and thus the unequal long-term working and living conditions associated with these choices—are to a certain extent randomly determined by the place of residence in adolescence. © 2020, The Author(s).

Keywords

Author Keywords

Occupational choice Conditional logistic regression Occupational characteristics Regional inequality structures Socio-spatial context

Index Keywords

Employment female human male Article controlled study Germany Job market adolescence aspiration panel study sex ratio
Author Affiliations
Wissenschaftszentrum Berlin fur Sozialforschung, Berlin, Berlin, Germany
Abteilung Ausbildung und Arbeitsmarkt, Wissenschaftszentrum Berlin fur Sozialforschung, Berlin, Berlin, Germany
Funding & Acknowledgements
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, IAB
Dieser Beitrag wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Projekts „Matching Young People to Apprenticeships in Challenging Times“ gefördert. Wir danken den Herausgeberinnen und Herausgebern, den anonymen Gutachterinnen und Gutachtern sowie Ingrid Schoon und Fabian Ochsenfeld für überaus wertvolles Feedback zu früheren Versionen dieses Artikels. Wir möchten zudem weiteren Mitgliedern des wissenschaftlichen DFG-Netzwerks „Berufe und soziale Ungleichheit“ danken, durch deren Hinweise und Kommentare unser Beitrag in besonderem Maße profitiert hat. Des Weiteren gilt ein besonderer Dank dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die Bereitstellung eines Gastarbeitsplatzes sowie die Bereitstellung von Daten aus der Beschäftigungsstatistik und der integrierten Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Wir danken zudem Florian Kaiser für seine große Unterstützung beim Datenmanagement. Neben den regionalen und beruflichen Indikatoren nutzen wir Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS): Startkohorte Klasse 9, 10.5157/NEPS:SC4:9.1.1 Die Daten des NEPS wurden von 2008 bis 2013 als Teil des Rahmenprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung erhoben, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Seit 2014 wird NEPS vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in Kooperation mit einem deutschlandweiten Netzwerk weitergeführt.
Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG
Dieser Beitrag wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Projekts „Matching Young People to Apprenticeships in Challenging Times“ gefördert. Wir danken den Herausgeberinnen und Herausgebern, den anonymen Gutachterinnen und Gutachtern sowie Ingrid Schoon und Fabian Ochsenfeld für überaus wertvolles Feedback zu früheren Versionen dieses Artikels. Wir möchten zudem weiteren Mitgliedern des wissenschaftlichen DFG-Netzwerks „Berufe und soziale Ungleichheit“ danken, durch deren Hinweise und Kommentare unser Beitrag in besonderem Maße profitiert hat. Des Weiteren gilt ein besonderer Dank dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die Bereitstellung eines Gastarbeitsplatzes sowie die Bereitstellung von Daten aus der Beschäftigungsstatistik und der integrierten Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Wir danken zudem Florian Kaiser für seine große Unterstützung beim Datenmanagement. Neben den regionalen und beruflichen Indikatoren nutzen wir Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS): Startkohorte Klasse 9, 10.5157/NEPS:SC4:9.1.1 Die Daten des NEPS wurden von 2008 bis 2013 als Teil des Rahmenprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung erhoben, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Seit 2014 wird NEPS vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in Kooperation mit einem deutschlandweiten Netzwerk weitergeführt.
Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF
Dieser Beitrag wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Projekts „Matching Young People to Apprenticeships in Challenging Times“ gefördert. Wir danken den Herausgeberinnen und Herausgebern, den anonymen Gutachterinnen und Gutachtern sowie Ingrid Schoon und Fabian Ochsenfeld für überaus wertvolles Feedback zu früheren Versionen dieses Artikels. Wir möchten zudem weiteren Mitgliedern des wissenschaftlichen DFG-Netzwerks „Berufe und soziale Ungleichheit“ danken, durch deren Hinweise und Kommentare unser Beitrag in besonderem Maße profitiert hat. Des Weiteren gilt ein besonderer Dank dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) für die Bereitstellung eines Gastarbeitsplatzes sowie die Bereitstellung von Daten aus der Beschäftigungsstatistik und der integrierten Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Wir danken zudem Florian Kaiser für seine große Unterstützung beim Datenmanagement. Neben den regionalen und beruflichen Indikatoren nutzen wir Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS): Startkohorte Klasse 9, 10.5157/NEPS:SC4:9.1.1 Die Daten des NEPS wurden von 2008 bis 2013 als Teil des Rahmenprogramms zur Förderung der empirischen Bildungsforschung erhoben, welches vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wurde. Seit 2014 wird NEPS vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg in Kooperation mit einem deutschlandweiten Netzwerk weitergeführt.
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10 Busch-Heizmann, Anne, Supply-side explanations for occupational gender segregation: Adolescents' work values and gender-(A)typical occupational aspirations, European Sociological Review, 31, 1, pp. 48-64, (2015)
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Times Cited (Scopus)

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