Article Gold Open Access 2024

Participation through qualification? De-, dis-, and special qualification of refugee women in the German vocational training system; Arbeitsmarktteilhabe durch Qualifizierung? De‑, Dis- und Sonderqualifizierung geflüchteter Frauen im deutschen Berufsbildungssystem

Osterreichische Zeitschrift fur Soziologie
Journal · Vol. 49 · Issue 4 · pp. 517-537
Abstract

Vocational qualification is generally regarded as a guarantee for sustainable gainful employment of refugees. Since the increased refugee migration in the year 2015, the field of vocational education and training in Germany has diversified considerably. However, despite high employment ambitions and existing qualification needs, refugee women have, so far, hardly ended up in qualified gainful employment or regular vocational training. This article examines the relationship between vocational qualification and labor-market segmentation. We transfer segmentation theory and its more recent feminist-social-constructivist extensions to the vocational training system based on empirical findings. Drawing on qualitative interview material with actors of the labor administration and implementing organizations of labor-market integration projects, we reconstruct allocation practices that 1) consist of symbolic valorization and degradation of vocational qualifications and 2) are characterized by assessment of (non-)available qualification options. The article illustrates how the interplay of gendered-racializing attributions, and the structure of existing vocational training and labor-market institutions results in the positioning of the group at the end of the labor-market and vocational training hierarchy. As a result, refugee women experience an allocation towards de-, dis- or special qualification, which channels into unqualified, precarious (feminized and migrantized) jobs on the segmented labor market and prolongs an insecure vocational transitional phase for the group. The article sheds light on the hitherto under-researched question of what counts (or not) as a vocational qualification and beneficial qualification. Since Germany plans to expand further vocational training along Austrian lines, this is an increasingly relevant question. © The Author(s) 2024.

Keywords

Author Keywords

Gender refugee women professional qualification Labor-market integration Labor-market segmentation Racism

Index Keywords

Author Affiliations
Migration und Arbeit, Ruhr-Universitat Bochum, Bochum, Nordrhein-Westfalen, Germany
Osnabrück University, Osnabruck, Niedersachsen, Germany
Funding & Acknowledgements
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, BMAS
Wir danken allen interviewten Personen f\u00FCr ihre Zeit und Vertrauen an unserer Forschung teilzunehmen. Wir danken au\u00DFerdem den zwei Gutachter:innen f\u00FCr wertvolle R\u00FCckmeldungen zu einer fr\u00FCheren Version dieses Artikels. Dieser Artikel ist Ergebnis zweier Forschungsprojekte. Das Teilprojekt \u201EGibt es einen male bias in der fr\u00FChen Arbeitsmarktintegration von gefl\u00FCchteten Frauen?\u201C des an den Universit\u00E4ten G\u00F6ttingen, Oldenburg und Osnabr\u00FCck angesiedelten Verbundprojekts \u201EGender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen\u201C wurde im Programm \u201EGeschlecht \u2013\u00A0Macht\u00A0\u2013 Wissen\u201C (F\u00F6rdernummer: 12.3-76251-99-42/16) von 2017 bis 2020 vom Nieders\u00E4chsischen Ministerium f\u00FCr Wissenschaft und Kultur (MWK) gef\u00F6rdert. Das Forschungsprojekt \u201ETeilhabe gefl\u00FCchteter Frauen am deutschen Arbeitsmarkt. Biographische Fallstudien aus intersektionaler Perspektive\u201C wurde im Rahmen der Nachwuchsgruppe \u201EMigration und Sozialpolitik: Studien zur Governance, Gestaltung und Nutzung von (lokaler) Sozialpolitik im Zeichen der Fl\u00FCchtlingsmigration\u201C (F\u00F6rdernummer: FIS.00.00177.20) von 2019 bis 2022 vom Bundesministerium f\u00FCr Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des F\u00F6rdernetzwerkes Interdisziplin\u00E4re Sozialpolitikforschung (FIS) finanziert.
Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Wir danken allen interviewten Personen f\u00FCr ihre Zeit und Vertrauen an unserer Forschung teilzunehmen. Wir danken au\u00DFerdem den zwei Gutachter:innen f\u00FCr wertvolle R\u00FCckmeldungen zu einer fr\u00FCheren Version dieses Artikels. Dieser Artikel ist Ergebnis zweier Forschungsprojekte. Das Teilprojekt \u201EGibt es einen male bias in der fr\u00FChen Arbeitsmarktintegration von gefl\u00FCchteten Frauen?\u201C des an den Universit\u00E4ten G\u00F6ttingen, Oldenburg und Osnabr\u00FCck angesiedelten Verbundprojekts \u201EGender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen\u201C wurde im Programm \u201EGeschlecht \u2013\u00A0Macht\u00A0\u2013 Wissen\u201C (F\u00F6rdernummer: 12.3-76251-99-42/16) von 2017 bis 2020 vom Nieders\u00E4chsischen Ministerium f\u00FCr Wissenschaft und Kultur (MWK) gef\u00F6rdert. Das Forschungsprojekt \u201ETeilhabe gefl\u00FCchteter Frauen am deutschen Arbeitsmarkt. Biographische Fallstudien aus intersektionaler Perspektive\u201C wurde im Rahmen der Nachwuchsgruppe \u201EMigration und Sozialpolitik: Studien zur Governance, Gestaltung und Nutzung von (lokaler) Sozialpolitik im Zeichen der Fl\u00FCchtlingsmigration\u201C (F\u00F6rdernummer: FIS.00.00177.20) von 2019 bis 2022 vom Bundesministerium f\u00FCr Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des F\u00F6rdernetzwerkes Interdisziplin\u00E4re Sozialpolitikforschung (FIS) finanziert.
Grant: 12.3-76251-99-42/16
Wir danken allen interviewten Personen f\u00FCr ihre Zeit und Vertrauen an unserer Forschung teilzunehmen. Wir danken au\u00DFerdem den zwei Gutachter:innen f\u00FCr wertvolle R\u00FCckmeldungen zu einer fr\u00FCheren Version dieses Artikels. Dieser Artikel ist Ergebnis zweier Forschungsprojekte. Das Teilprojekt \u201EGibt es einen male bias in der fr\u00FChen Arbeitsmarktintegration von gefl\u00FCchteten Frauen?\u201C des an den Universit\u00E4ten G\u00F6ttingen, Oldenburg und Osnabr\u00FCck angesiedelten Verbundprojekts \u201EGender, Flucht, Aufnahmepolitiken. Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen\u201C wurde im Programm \u201EGeschlecht \u2013\u00A0Macht\u00A0\u2013 Wissen\u201C (F\u00F6rdernummer: 12.3-76251-99-42/16) von 2017 bis 2020 vom Nieders\u00E4chsischen Ministerium f\u00FCr Wissenschaft und Kultur (MWK) gef\u00F6rdert. Das Forschungsprojekt \u201ETeilhabe gefl\u00FCchteter Frauen am deutschen Arbeitsmarkt. Biographische Fallstudien aus intersektionaler Perspektive\u201C wurde im Rahmen der Nachwuchsgruppe \u201EMigration und Sozialpolitik: Studien zur Governance, Gestaltung und Nutzung von (lokaler) Sozialpolitik im Zeichen der Fl\u00FCchtlingsmigration\u201C (F\u00F6rdernummer: FIS.00.00177.20) von 2019 bis 2022 vom Bundesministerium f\u00FCr Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen des F\u00F6rdernetzwerkes Interdisziplin\u00E4re Sozialpolitikforschung (FIS) finanziert.
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, MWK
Grant: FIS.00.00177.20
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